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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Hl. Petrus Bobenheim-Roxheim gehören.


Hl. Kreuz, St. Peter, St. Nikolaus Beindersheim

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St. Laurentius Bobenheim

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St. Leodegar Gerolsheim

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St. Martin Heßheim

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St. Maria Magdalena Roxheim

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Ortsrand Beindersheim mit Blick auf beide Kirchturmspitzen
Dorfbild mit Blick auf die Kirche St. Laurentius Bobenheim
Dorfbild Gerolsheim mit Blick zur kath. Kirche St. Leodegar
Ortsrand Heßheim mit Blick auf die Kirche St. Martin
Ortsrand Roxheim mit Blick zur Pfarrkirche St. Maria Magdalena Roxheim

Samstag, 11. April 2020

Grußworte zu Ostern

© Pfarrei Hl. Petrus Bobenheim-Roxheim

Liebe Gemeinden!

Ohne Ostern wären wir keine Christen. Es gäbe keine Evangelien, keine Kirche, keine christlichen Gottesdienste, keine Sakramente. Paulus schreibt: „Ist Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos“ (1Kor 15,14). Paulus bringt damit auf den Punkt: Eine Verkündigung, die Jesus als Wundertäter und guten Menschen vorstellt, und ein Glaube an einen guten Menschen stoßen schnell an die Grenze, wenn sie dem Tod das letzte Wort auch über diesen Menschen geben.

Wir bekennen und feiern den Tod und die Auferstehung Christi als den Grund unseres Glaubens und der Hoffnung, die uns erfüllt. Wir feiern dies in besonderer Weise. Fünfzig Tage lang dauert die Osterzeit von der Osternacht bis zum Pfingsttag. Kein anderes Fest hat eine derartige Dauer und Auswirkung, aber auch eine so lange Vorbereitung.

Ostern ist ein Angelpunkt, der einen zweifachen Bogen spannt – den des Feierns und seiner Vorbereitung. In der Fastenzeit versuchen wir den Bogen der Vorbereitung nachzuvollziehen, der uns bereitet und bereit macht, das Ostergeschehen für sich selbst erfahrbar und fruchtbar werden zu lassen.

Die letzte Woche der österlichen Bußzeit erinnert an die letzten Tage Jesu, beginnend mit dem Einzug Jesu in Jerusalem, den wir am Palmsonntag feiern. Dieser Tag macht die Spannung zwischen Jubel und Ablehnung Jesu deutlich, die sich in den folgenden Tagen zuspitzen wird. Der Gründonnerstag ist der Tag des letzten Festes Jesu, und im zentralen Abendmahlsgottesdienst erinnern wir uns an das Letzte Abendmahl Jesu, seine liebende Hingabe. In den Ölbergstunden bleiben wir bei ihm in den Stunden seines Ringens mit Gott und den Menschen.

Am Karfreitag gehen wir den Kreuzweg nach und gedenken seiner Todesstunde, der Stunde, in der wir unserer Mitte beraubt werden.

Mit der Osternacht ist dann der Angelpunkt erreicht. Noch in der Dunkelheit der Nacht erinnern wir uns an die Verheißung Gottes an sein Volk, und mit dem anbrechenden Tag feiern wir, dass die Nacht des Todes endgültig ihrer Schrecken beraubt, und uns das Leben neu geschenkt ist.

Wir erleben und erfahren an Ostern, dass wir doch getragen und gehalten sind in der Mitte. Unsere Mitte – Jesus – ist um uns herum, sie trägt und hält uns. Dieser Angelpunkt soll in unseren Alltag hineinreichen und dort auch seine Wirkung zeigen. Denn wenn die Erfahrung des neu geschenkten Lebens unser alltägliches Leben immer wieder durchdringt und bestimmt, dann sind wir vom Tode auferstanden.
Mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Auferstehungsfest und einem freudigen Halleluja

Ihr
Michael Baldauf, Pfarrer

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