"Wege in die Zukunft"

Rückmeldung zum Pastoralen Konzept aus Speyer

In einem Endspurt wurde Ende September 2021 ein erster Ent­wurf des Pastoralen Konzepts vom Konzeptteam, bestehend aus Andrea Graber-Jauch, Lothar Gräf, Michael Hack, Markus Hary, Michael Hofmann und Tobias Heinen, erstellt. Darin sind die Ergebnisse der Pfarreianalyse, der Umfrage, die abgeleitete Vision und die drei Leitlinien sowie die konkreten Maß­nahmen und der Aktionsplan zusammengefasst.

Nach Vorstellung des Dokuments in der Pfarreiratssitzung hatten die Ratsmit­glieder die Möglichkeit, den Entwurf zu prüfen und Korrektur- bzw. Ände­rungsvorschläge einzureichen. Die konsolidierte finale Version wurde vom Pfarreirat in der Sitzung vom 9. November 2021 verabschiedet und anschließend zur „Prüfung“ nach Speyer gesendet.

Am 15. März 2022 war es dann so weit. Domkapitular Franz Vogelgesang und Dr. Thomas Kiefer stellten in der virtuellen Sitzung den Mitgliedern unseres Pfarreirates die Rückmeldungen des Bischöflichen Ordinariats zu unserem Konzept vor.

Insgesamt gesehen wurde das erarbeitete Konzept sehr wohlwollend aufge­nommen und insbesondere die Anstrengungen zur Pfarranalyse und zur Um­frage sehr gelobt. Der „neutrale Blick“ aus Speyer hat die Stärken und Schwächen unseres Konzeptes klar erkannt und benannt sowie konstruktive Anregungen und Vorschläge zur Veränderung unterbreitet.

Neben Hinweisen zu redaktionellen Unzulänglichkeiten wurde u. a. der Gottesdienstplan und die Standards der seelsorgerischen Arbeit hinterfragt. Das pastorale Team um Pfarrer Markus Hary sowie das Konzeptteam haben ihre Arbeit wieder aufgenommen und die gewünschten Nachbesserungen sollen nun bis zu einem Klausurtag im Oktober 2022 aufgearbeitet werden.

Zu dem Pastoralen Konzept gehört darüber hinaus auch die Analyse und Be­wertung der pfarreilichen Gebäude und Liegenschaften. Der Verwaltungsrat hat zu diesem komplexen Thema seine Arbeit seit geraumer Zeit aufgenom­men. Das sich daraus ergebende Gebäudekonzept soll bis Ende 2023 nach­gereicht werden.

Michael Hofmann


 

„Segensorte“ – Der Visionsprozess des Bistums Speyer

Wir sind unterwegs zu Segensorten – Vision und Strategie im Bistum Speyer

Von ihrem Wortlaut unterscheidet sich die Vision der Diözese sicher deutlich von unse­rer pfarreilichen Vision, wobei sich der Geist beider Visionen sehr ähnelt.

„Uns ist bewusst: Katholische Kirche war und ist längst nicht immer ein SEGENSORT. Wir möchten alles dafür tun, das zu ändern. Das ist Ziel unseres gemeinsamen Prozesses. Es spiegelt sich auch im Wertefundament, das – ebenso wie das Bild des gemeinsamen Hauses – beschreibt, wie Kirche im besten Sinn sein soll“, erklärt Felix Goldinger von der Geschäftsstelle Segens­orte des Bistums.

„Die Vision bringt auf berührende Weise zum Ausdruck, was uns heute für das morgen bewegt.“ Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann

SEGENSORTE GESTALTEN – WEIL GOTT UNS SEINEN SEGEN SCHENKT:

Wir gestalten Segensorte, damit die Kirche im Bistum Speyer mehr zum Zuhause wird, ihre Tür weit offen hält, sich als Tischgemeinschaft verstehen kann, die über sich hinaus verweist, Sorge trägt für Gottes Garten, sich als Werkstatt versteht, die Neues hervorbringt und als Raum der Stille und der Gottesbegegnung erfahren werden kann.

Segensorte sind wertvolle Orte. Mit den vier Adjektiven

  • hoffnungsvoll
  • wertschätzend
  • verantwortungsvoll
  • solidarisch

beschreiben wir unsere Werte, die unser künftiges Handeln leiten sollen. Diese Adjektive nehmen unmittelbar Bezug zu den im Seelsorgekonzept der Diözese formulierten Grunddimensionen Gemeinschaft, Dialog und Ökumene und zu den vier Leitenden Perspektiven Spiritualität, Evangelisierung, Anwaltschaft, und Weltkirche.

Das Bistum Speyer hat einen Strategieprozess gestartet. „Ausgehend von der Vision wollen wir jetzt eine konkrete Handlungsstrategie für unser Bistum entwickeln“, erklärte der damalige Generalvikar Andreas Sturm. Das Ziel des Strategieprozes­ses besteht darin, in einem nachhaltig ausgeglichenen Haushalt die pastoralen Schwerpunkte des Bistums zu bestimmen und umzusetzen.

Michael Hofman

Weitere Details zum Prozess und den aktuellen Stand der Konkretisierung können Sie auf der Webseite https://segensorte.bistum-speyer.de/ nachlesen; auch erreichbar über den rechtsstehenden QR-Code.


 

Wege in die Zukunft – Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht!

Es ist geschafft! Das Pastorale Konzept der Pfarrei wurde in der Pfarreiratssitzung vom 09.11.2021 verabschiedet und nun dem Bistum Speyer zur Prüfung vorgelegt.

Wie bereits berichtet, nahm im Sommer der Pfarreirat und das Konzeptteam die Arbeit zum Pastoralen Konzept wieder auf. In einem ersten Schritt wurde die Vision, die Leitlinien und die bereits geplanten, aber durch die Pandemie nie angegangenen Maßnahmen für die pastorale Arbeit auf ihre Aktualität und Relevanz geprüft und im Klausurtag der Gremien die weitere Umsetzung für die Themenbereiche Seelsorge, Katechese, Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit konkretisiert. Der dabei erarbeitete Aktionsplan ergänzte direkt in das Pastoralen Konzepts (vgl. Kapitel 7) aufgenommen. Exemplarisch seien hier die „Ansprache von Neubürgern“, „Entwicklung eines Katechesekonzepts“ und die „Weiterführung und Entwicklung des Fest in der Mitte“ erwähnt.

In einem heißen Endspurt wurde Anfang Oktober dem Pfarreirat ein erster Entwurf vorgelegt. Anschließend hatten die Ratsmitglieder über 4 Wochen die Möglichkeit den Entwurf zu prüfen und Korrektur- bzw. Änderungsvorschläge einzureichen. Die vom Konzeptteam konsolidierte Version wurde nun in seiner Sitzung vom 9.11.2021 vom Pfarreirat mit 14 Ja-Stimmen, keinen Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen erfolgreich verabschiedet. Herzlichen Dank an alle Beteiligten und geduldigen Korrekturlesern.

Das Pastorale Konzept wird nun von den zuständigen Stellen und Abteilungen des Bistums Speyer aufmerksam gelesen. Wir erwarten Anmerkungen, Vorschläge, Fragen und Hinweise auf unseren Entwurf. Domkapitular Franz Vogelgesang wird die Rückmeldungen aus den Abteilungen in einer Sitzung des Pfarreirates darlegen und erläutern. Danach besteht die Aufgabe des Konzeptteams und des Pfarreirates darin, diese in das Pastorale Konzept aufzunehmen und einzuarbeiten. Zurzeit arbeitet ein Unterausschuss des Verwaltungsrates an Vorschlägen für ein Gebäudekonzept. Das Gebäudekonzept ist Bestandteil des Pastoralen Konzeptes.

Wahrschein nur ein Zufall, dass der Verabschiedungstermin auf den 09.11.2021 fiel, auf den Jahrestag der Reichskritallnacht und der Wiedervereinigung, vielleicht aber ein Zeichen oder Ansporn für unser christliches Engagement. Gelebtes Christsein ist immer bei den Menschen, somit immer auch politisch und unerlässlich für unsere freiheitliche Gesellschaft. Bleiben wir dran, immer wieder.

Pfarrer Markus Hary & Michael Hofmann


 

"Wege in die Zukunft"

Neustart zum Pastoralen Konzept

Erinnern Sie sich noch? Unter dem Motto „Wege in die Zukunft“ waren wir 2018 noch zuversicht­lich, das Pastorale Konzept bald abschließen zu können. Doch dann kam alles anders.

Zuerst wurde Pfarrer Andreas Rubel abberufen, dann die Gremien in der Pfarr­gremienwahl neu zusammen­gestellt und schließlich durften wir warten, bis Pfarrer Markus Hary seinen Dienst, rechtzeitig zu Beginn der COVID-19 Pande­mie, antreten konnte. Da ging der Blick auf die Neuausrichtung der pastoralen Arbeit trotz großer Ambitionen irgendwie verloren.

Im April 2021 ging es jetzt aber wieder los. Der Pfarreirat und das Konzeptteam hatten beschlossen, die aus der Pfarreianalyse und der Umfrage erwachsenen Anregungen, die erwogenen Konsequenzen und ersten Schwerpunkte für die zukünftige Pfarreiarbeit wieder aufzugreifen (vgl. "Wege in die Zukunft" - Ergebnisse " gefiltert & fokussiert!") und …

… zur Erinnerung, dabei hatte sich unsere Vision

„Wo Vertrauen wachsen kann, das zu Glauben wird,
der Raum für Freiheit gibt und Liebe und Freude ausstrahlt,
da ist unsere Pfarrei.“

… und drei Zielleitlinien herauskristallisiert:

„Wir sind eine lebendige und offene Gemeinschaft.“
„Wir leben als authentische und selbstbewusste Christen.“
„Für uns steht die Liebe zu den Menschen im Mittelpunkt.“

Unter dem Motto „Den Übergang gestalten“ war der Pfarreirat mit seiner Klau­surtagung im Januar 2020 (vgl. Protokoll der Klausurtagung 2020) in die neue Legislaturperiode gestartet und hatte erste Konkretisierungen der Vision und Zielleitlinien und Maßnahmen dazu be­schlossen. Sie konnten durch die Pandemie nie in Angriff genommen werden, stellen aber nun den Ausgangspunkt für den Neustart dar.

In einem ersten Schritt kam das Konzeptteam mit den fünf Gemeindeaus­schüssen im Mai in virtuellen Sitzungen zusammen, um die Vision, die Zielleit­linien und getroffe­nen Maßnahmen für die pastorale Arbeit auf ihre Aktualität und Relevanz zu prüfen und über die weitere Umsetzung zu beraten.

Es gibt eine klare Botschaft: Die Vision mit ihren Zielleitlinien ist weiterhin relevant und die Bedeutung durch die Pandemie eher noch verstärkt worden.

Auch wenn es vielleicht nicht absichtlich so konzeptioniert war, so gab es einen breiten Konsens, dass u. a. die Aktivitäten unter dem Motto „Raus aus der Bude“ den Geist der Vision voll getroffen haben, vermehrt aus der Kirche her­auszutreten und auf die Menschen zuzugehen.

Neue Wege der Katechese und Glaubensstärkung wurden während der Pandemie erprobt, die es nun zielgerichtet weiterzuentwickeln und auszu­bauen gilt. Es war eine große Sehnsucht nach der persönlichen Begegnung zu verspüren und der Wunsch, nun die theoretische Auseinandersetzung zur Vision und den Zielen zu überwinden und zügig die konkrete Umsetzung für und mit den Menschen unserer Pfarrei anzugehen. Die „Ansprache von Neu­bürgern“ sei hier als eine wichtige Maßnahme erwähnt, die gerade auf den Weg gebracht wird.

Wünschen wir den Gremien und Teams ein gutes Gelingen.

Für das Konzeptteam
Michael Hofmann