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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Hl. Petrus Bobenheim-Roxheim gehören.


Hl. Kreuz, St. Peter, St. Nikolaus Beindersheim

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St. Laurentius Bobenheim

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St. Leodegar Gerolsheim

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St. Martin Heßheim

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St. Maria Magdalena Roxheim

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Das Bild zeigt brennende Teelichter im Dunkeln.

Das Sakrament der Firmung

Den Glauben stärken

Taufe, Firmung und Eucharistie bilden das Eingangstor zum christlichen Leben in der katholischen Kirche. Das Wort „Firmung" leitet sich von lateinisch „firmatio" ab und bedeutet „Bestätigung, Bekräftigung".

Die Firmung ist die Bestätigung des Glaubensbekenntnisses, das die Eltern und Paten bei der Taufe geleistet haben. Daher vollendet die Firmung die Taufe. Sie verleiht den meist jugendlichen Firmlingen den Heiligen Geist, um sie in der Glaubensgemeinschaft fester zu verwurzeln und die Verbindung zu Jesus und der katholischen Kirche zu stärken. Gefirmte Christen sind aufgerufen sich an der Aussendung des Glaubens zu beteiligen und in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben.

Durch Handauflegung und Salbung wird der Heilige Geist auf dem Firmling zugesagt. Da der (Weih-) Bischof die Firmung spendet, stellt sie zudem eine sichtbare Verbindung des Gläubigen zum Bistum und zur Weltkirche dar.

Damit der Gläubige zur Firmung zugelassen wird, muss er getauft sein und ein Alter erreicht haben, mit dem er sich der Tragweite der Firmung bewusst ist. Darüber hinaus muss er innerlich und äußerlich seine Bereitschaft zur Firmung zeigen durch:

  • den Wunsch, gefirmt zu werden
  • die Teilnahme an der Firmvorbereitung
  • das Mitfeiern der Eucharistie.

Taufe und Firmung gehören eng zusammen. Bei der sakramentalen Aufnahme Erwachsener in die Kirche werden Taufe und Firmung in einer Feier gespendet. Erwachsene, die getauft sind, aber noch nicht das Sakrament der Firmung empfangen haben, können an der Erwachsenenfirmung teilnehmen. Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt mit Ihrem Ortspfarrer auf.

Der (Weih-)Bischof spendet die Firmung. Er ist als Träger des Apostelamtes der ordentliche Spender. Durch eine entsprechende Vollmacht kann auch ein Priester die Firmung erteilen.

Während der Firmung legt der Bischof die Hand auf den Kopf des Firmlings und zeichnet mit geweihtem Öl ein Kreuz auf dessen Stirn (Chrisamsalbung). Dabei spricht er: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Der Firmling antwortet mit „Amen". Zum Zeichen seiner Unterstützung legt der Firmpate bei der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.

Firmpate

Die Aufgaben des Firmpaten entsprechen jenen des Taufpaten: Er soll also den Firmling bei dessen christlicher Lebensführung begleiten und unterstützen. Auch die Voraussetzungen sind dieselben: Der Firmpate muss römisch-katholisch und gefirmt sein.
 

Hier finden Sie einen Beitrag aus der Video-Serie "Katholisch für Anfänger" zum Thema "Was bedeutet die Firmung?", veröffentlicht bei www.katholisch.de.
Copyright: Internetportal katholisch.de

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