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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Hl. Petrus Bobenheim-Roxheim gehören.


Hl. Kreuz, St. Peter, St. Nikolaus Beindersheim

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St. Laurentius Bobenheim

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St. Leodegar Gerolsheim

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St. Martin Heßheim

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St. Maria Magdalena Roxheim

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Hände des zu Weihenden werden gesalbt

Das Sakrament der Weihe

Voraussetzungen, Weihezeremonie und besondere Art der Nachfolge Jesu

Wer ein Amt in der Kirche ausübt, hat einen besonderen Auftrag. Er lebt und handelt nach dem Vorbild Jesu Christi. Die Übertragung eines Amtes erfolgt daher durch die Weihe, die zu den sieben Sakramenten gehört. Die katholische Kirche weiht Diakone, Priester und Bischöfe. Diese Ämter garantieren in besonderer Weise die Verbindung mit Christus, der Ursprung, Mitte und Ziel der Kirche ist, und dienen der Einheit der Gläubigen untereinander. Die Weihe von Diakon, Priester und Bischof erfolgt, wie bereits zur Zeit der Apostel, durch Handauflegung und Gebet.

Wenn Sie ein Gespräch mit dem Pastoralteam wünschen oder Fragen zur Weihe haben, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme über

Telefon: 06239 1278.

Diakon

Früher konnten nur angehende Priester zum Diakon geweiht werden. Doch seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) ist das Diakonat ein eigenständiges Weiheamt. Es wird sowohl von verheirateten als auch von unverheirateten Männern ausgeübt. Unverheiratete Männer müssen dabei die Bereitschaft zum ehelosen Leben erklären, während bei verheirateten Männern die Zustimmung der Ehefrau notwendig ist.

Diakonweihe

Im Rahmen der Weihehandlung innerhalb einer Heiligen Messe legen sich die Kandidaten vor dem Altar auf den Boden. Symbolisch versinnbildlicht diese Handlung, dass der angehende Diakon sich in Gottes Hände begibt. Nachdem sie Ehelosigkeit, Gehorsam gegenüber dem Bischof und ein Leben in Bescheidenheit versprochen haben, vollzieht der Bischof die Weihe durch Handauflegung und Gebet. Die Pfarrer der Heimatgemeinden helfen den neu geweihten die Diakonatsgewänder anzulegen. Der Bischof überreicht jedem ein Evangelienbuch, aus dem die Botschaft Jesu Christi verkündigt werden soll und besiegelt mit einer abschließenden Umarmung als Friedensgruß die Aufnahme in das neue Amt.

Priester

Priester werden in der Weihe als Mitarbeiter des Bischofs in das Presbyterium (Priesterversammlung einer Diözese) aufgenommen. Sie übernehmen Verantwortung für die Liturgie, die Verkündigung und die karitative Tätigkeiten im Bistum. Sie werden vom Bischof in eine Ortsgemeinde eingesetzt oder erhalten Aufgaben in anderen Gebieten. Die Priesterweihe darf nur der empfangen, der nach dem Urteil des Bischofs für den kirchlichen Dienst geeignet ist. Laut Kanonischem Kirchenrecht (CIC) kann ein Bewerber abgelehnt werden, wenn er den Voraussetzungen nicht entspricht. Voraussetzungen sind zum Beispiel die Bereitschaft, ehelos zu leben, Christus und der Kirche in Einheit mit dem Bischof zu dienen und die anvertrauten Gemeinden zu leiten.

Priesterweihe

Auch die Priesterweihe erfolgt im feierlichen Rahmen einer Messfeier. Wenn das Weihesakrament gespendet wird, sind der Bischof und das Presbyterium des Bistums anwesend. Zu Beginn der Messe ziehen die Priesteramtskandidaten mit dem Bischof, dem Presbyterium und dem Regens (Leiter des Priesterseminars der Diözese) in die Kirche ein.

Dann werden die Priesteramtskandidaten aufgerufen. Mit den Worten "hier bin ich", ursprünglich "ad sum", erklären sie ihre Bereitschaft zur Weihe. Nach der Predigt geben die Kandidaten gegenüber dem Bischof das Versprechen zu Eucharistiefeier, tätiger Nächstenliebe, Hirtensorge sowie Gehorsam und singen gemeinsam die Herabrufung des

Heiligen Geistes im "Heilig-Geist-Hymnus". Es folgt die Allerheiligenlitanei, bei der die Kandidaten ausgestreckt auf dem Boden liegen.

Die folgenden beiden Rituale machen den Kern der Priesterweihe aus: Zunächst spendet der Bischof mit der Handauflegung das Weihesakrament. Es folgt das Weihegebet. Daraufhin legt auch das versammelte Presbyterium den Neugeweihten die Hände auf, um sie in die Gemeinschaft der Priester aufzunehmen. Im zweiten Teil erhalten die Neugeweihten die ausdeutenden Riten: In der Regel zieht ihnen der jeweilige Heimatpfarrer Priestergewand und Stola an, der Bischof salbt ihnen die Hände mit Chrisam und die Gefäße wie Hostienschale und Kelch werden überreicht.

Nach dem Weiheritus zelebrieren die Neupriester gemeinsam mit dem Bischof die Messe. Da die Priesterweihe nach katholischen Glauben ein Sakrament ist, also ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit Gott, kann sie vom Menschen nicht rückgängig gemacht werden.

Einige Tage nach der Priesterweihe feiert der Neugeweihte seine erste Eucharistiefeier (Primiz) in seiner Heimatgemeinde. Es folgen weitere Messfeiern in Praktikumspfarreien oder Gemeinden, mit denen der Neupriester besonders verbunden ist.

Bischöfe

Die Gemeinschaft der Bischöfe steht in der Nachfolge der Apostel. Der Bischof von Rom (Papst) hat als Nachfolger des heiligen Petrus eine Vorrangstellung unter den Bischöfen: Seine Aufgabe ist es, die gesamte Kirche in der Gemeinschaft untereinander und in der Gemeinschaft mit Christus zu bewahren. Bischöfe werden mit der Weihe in das Kollegium der Bischöfe aufgenommen. Sie übernehmen Verantwortung für eine bestimmte Diözese und zugleich für die Gesamtkirche.

Bischofsweihe

Das zentrale Zeichen einer Weihe ist die Handauflegung. Bei der Bischofsweihe sind es mindestens drei Bischöfe, die dieses Zeichen vollziehen. Die Weihe eines Diözesanbischofs nimmt in der Regel der Metropolit (Erzbischof) und die eines Weihbischofs der Ortsbischof vor. Ausdeutende Riten schließen sich dieser Kernhandlung an. So wird das Haupt des Bischofs gesalbt und das Evangelienbuch sowie Ring, Mitra und Stab überreicht.
 

Hier finden Sie einen Beitrag aus der Video-Serie "Katholisch für Anfänger" zum Thema "Was ist ein Priester?" und "Wie wird ein Bischof gewählt?", veröffentlicht bei www.katholisch.de.
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